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Island Ringstraße in 7 Tagen: Eine praktische Reiseroute nur mit dem Auto und landschaftlich reizvollen Stopps

Island wirkt wie geschaffen für Roadtrips. Gewaltige Wasserfälle. Schwarze Sandstrände. Weite, offene Straßen, die einen dazu verleiten, noch eine Stunde weiterzufahren. Doch die Wahrheit ist: Die Ringstraße kann ohne einen guten Plan schnell überfordern. Diese 7-tägige Autoreiseroute hält es einfach. Keine komplizierten Umwege. Keine langen Wanderungen. Nur die schönsten Aussichtspunkte, die schnell erreichbar sind, wo man problemlos parken und die man ohne Zeitverlust genießen kann. Ideal für Reisende, die viel sehen, sicher unterwegs sein und die Fahrt genießen möchten, anstatt sich mit Karten und Zeitplänen herumzuschlagen.

Bevor Sie losfahren: Einfache Regeln, die die Reise retten

Prüfen Sie jeden Morgen die Straßenverhältnisse und das Wetter.

Island kann Sie mit Wind, Regen, Nebel oder Schnee überraschen, und das oft ohne Vorwarnung. Wenn Straßen gesperrt sind, sollten Sie nicht erzwingen, weiterzufahren. Wechseln Sie Ihre Haltestelle, verlangsamen Sie Ihre Geschwindigkeit oder bleiben Sie an Ort und Stelle.

Tanken Sie früh, nicht spät.

Im Osten und Norden liegen Tankstellen oft weit auseinander. Tanken Sie, sobald der Tank halb voll ist. Diese Gewohnheit reduziert Stress.

Respektiere Wellen und Klippen.

In Reynisfjara gibt es tückische, hohe Wellen. Halten Sie ausreichend Abstand und behalten Sie Kinder in Ihrer Nähe. An Klippen und Kiesrändern bleiben Sie bitte auf den markierten Wegen.

Wählen Sie ein Auto, das zum Plan passt.

Ein Kleinwagen ist im Sommer auf der Ringstraße ausreichend. Ein Geländewagen bietet mehr Stabilität bei Wind und ist auf unbefestigten Nebenstraßen hilfreich. Wer in Reykjavík oder in der Nähe von Keflavík unkompliziert ein Auto mieten möchte, ist bei Mycar gut aufgehoben. Das Unternehmen bietet vorwiegend neuere Fahrzeuge mit geringer Laufleistung und unterstützt Reisende unterwegs.

Tag 1: Reykjavík nach Vík – Wasserfälle sofort

Der erste Tag ist zwar kilometerarm, bietet aber umso mehr Ausblicke. Verlassen Sie Reykjavík früh, fahren Sie Richtung Südküste und legen Sie Zwischenstopps in Straßennähe ein.

Haltestelle 1: Seljalandsfoss

Dieser Wasserfall stürzt in einem sauberen, dünnen Film herab. Der Weg dorthin ist einfach und befindet sich in der Nähe des Parkplatzes. Bei starkem Wind kann es zu Sprühnebel kommen.

2. Haltestelle: Skógafoss

Skógafoss wirkt lauter und breiter. Der Fuß ist flach und leicht zugänglich. Schnell Fotos machen, dann weitergehen.

3. Haltestelle: Reynisfjara und Vík

Beenden Sie Ihre Tour in der Nähe von Vík. Reynisfjara besticht durch schwarzen Sand und hohe Felsnadeln. Beobachten Sie die Wellen aufmerksam und halten Sie ausreichend Abstand. Übernachten Sie in Vík und ruhen Sie sich früh aus.

Tag 2: Von Vík nach Höfn – Gletscher, Eis und tolle Fotostopps

Heute erwartet Sie eine längere Fahrtstrecke sowie die besten Eisstopps im Süden. Beginnen Sie mit einem Frühstück und fahren Sie dann weiter.

Haltestelle 1: Aussichtspunkt Dyrhólaey

Dieser Aussichtspunkt bietet einen weiten Blick über die Küste. Der Spaziergang ist kurz. Bei dichtem Nebel sollten Sie ihn auslassen und mit dem Auto weiterfahren.

Stopp 2: Fjaðrárgljúfur-Schlucht

Diese Schlucht sieht aus wie ein tiefer Einschnitt in die Erde. Die Aussicht genießt man über markierte Wanderwege. Bleiben Sie auf den Wegen, da der Boden weich sein kann.

Stopp 3: Jökulsárlón und Diamond Beach

Jökulsárlón ist der Star. Eisberge treiben im ruhigen Wasser nahe dem Ufer. Nur wenige Minuten entfernt lockt der Diamantstrand mit Eisbrocken auf schwarzem Sand. Übernachten Sie in Höfn.

Tag 3: Höfn nach Egilsstaðir – Ruhige Straßen und Ausflüge in kleine Städte

Heute ist ein Tag zum Durchatmen. Die Fahrt verläuft ruhig und die Menschenmassen nehmen ab. Die Ostfjorde wirken friedlich und weitläufig.

Malerische Pausen entlang des Weges

Machen Sie Halt in kleinen Orten wie Djúpivogur für einen Kaffee und um sich die Beine zu vertreten. Nutzen Sie die Parkbuchten zum Fotografieren, nicht den Straßenrand.

Optionaler Abstecher am Abend: Seyðisfjörður

Bei klarem Wetter lohnt sich die Fahrt nach Seyðisfjörður. Die Straße führt durch die Berge und dann hinunter in eine Fjordstadt. Bei Wind oder Glätte sollten Sie die Fahrt auslassen und in Egilsstaðir übernachten.

Tag 4: Egilsstaðir zum Mývatn-See – Wasserfälle und heißer Boden

Heute wechselt die Landschaft von Fjorden zu Vulkangebieten. Starten Sie früh, damit es nicht zu hektisch wird.

1. Halt: Stuðlagil-Schlucht (nur wenn die Bedingungen sicher erscheinen)

Stuðlagil ist bekannt für seine Basaltsäulen und den atemberaubenden Blick auf den Fluss. Wählen Sie einen kurzen Zugangspunkt und meiden Sie rutschige Wege.

2. Halt: Dettifoss

Dettifoss ist laut und kraftvoll. Der Sprühnebel kann schnell durchnässen, daher eine Kapuze mitbringen. Handys bei Wind gut festhalten.

3. Haltestelle: Geothermalgebiet Hverir

Nahe des Mývatn-Sees liegt Hverir, ein Ort voller Dampfquellen und blubberndem Schlamm. Der Geruch ist intensiv, aber der Stopp lohnt sich. Bleiben Sie unbedingt auf den Wegen. Übernachten Sie in der Nähe des Mývatn-Sees.

Tag 5: Von Myvatn nach Akureyri – Kurze Fahrt, einfache Ziele

Dieser Tag dient der Erholung, und das ist wichtig. Nutzen Sie den Morgen für einen kurzen Zwischenstopp und fahren Sie dann Richtung Westen.

1. Station: Grjótagjá-Höhle

Diese kleine Höhle enthält warmes Wasser. Sie ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt und einen kurzen Blick wert. Zum Schwimmen ist sie nicht geeignet.

2. Halt: Godafoss

Der Goðafoss ist breit, geschwungen und leicht zu erreichen. Spazieren Sie zu beiden Seiten, um unterschiedliche Ausblicke zu genießen. Gehen Sie dann zurück auf die Straße.

Abend in Akureyri

Akureyri ist die größte Stadt im Norden. Tanken, Proviant kaufen und neue Kraft tanken. Früh schlafen gehen, denn morgen wird es ein langer Tag.

Tag 6: Genauigkeit nach Borgarnes - Der lange Fahrtag

Heute ist der anstrengende Tag. Halten Sie sich an die Regeln: Fahren, anhalten, fahren. Vermeiden Sie unnötige Umwege, es sei denn, Sie haben viel Energie.

Smart-Stop-Option: Hvítserkur

Hvítserkur ist eine ungewöhnliche Felsformation im Meer. Der Abstieg kann rutschig sein, also Vorsicht. Wer müde ist, kann ihn getrost auslassen.

Bleiben Sie aufmerksam am Steuer

Auf offenen Strecken kann der Wind stark wehen. Halten Sie das Lenkrad mit beiden Händen fest und bremsen Sie vor Brücken frühzeitig ab. Legen Sie kurze Pausen ein, um konzentriert zu bleiben. Übernachten Sie in Borgarnes oder in der Nähe.

Tag 7: Borgarnes nach Reykjavík – Starker Abschluss, nicht gestresst

Die letzte Etappe zurück ist kurz, aber bewahren Sie Geduld. Ein ruhiger Zieleinlauf ist angenehmer als ein überhasteter.

Stopp 1: Hraunfossar und Barnafoss

Diese Wasserfälle liegen dicht beieinander und sind leicht zu bewältigen. Der Hraunfossar entspringt in vielen kleinen Bächen aus Lavagestein. Der Barnafoss ist schneller und wilder.

Rückkehr nach Reykjavik

Kehren Sie in die Stadt zurück, geben Sie den Mietwagen ab und genießen Sie ein richtiges Essen. Falls es zeitlich eng wird, können Ihnen die Abholstationen von MyCar in Reykjavík und Umgebung weiterhelfen.

Eine einfache Packliste für diese Reiseroute

Bringen Sie eine winddichte Jacke, eine warme Schicht Kleidung und festes Schuhwerk mit. Packen Sie Snacks, Wasser und eine Powerbank ein. Bewahren Sie ein Handy-Ladegerät im Auto auf und packen Sie eine Kartenkopie als Backup ein. Bleiben Sie flexibel und fahren Sie ruhig.

Häufig gestellte Fragen

1) Kann die Ringstraße wirklich in 7 Tagen fertiggestellt werden?

Ja, aber es ist eine schnelle Reise. Man fährt jeden Tag und hält die Pausen kurz. Sie eignet sich am besten für Leute, die Highlights erleben wollen und nicht langsam reisen möchten.

2) Benötigt man für die Ringstraße einen Geländewagen?

Nicht immer. Im Sommer reicht ein normaler Pkw für die Route 1 aus. Im Winter oder wenn man unbefestigte Nebenstraßen bevorzugt, ist ein Geländewagen die sicherere Wahl.

3) Ist es sicher, als Tourist in Island Auto zu fahren?

Ja, wenn Sie aufmerksam bleiben. Der Wind kann stark sein, die Straßen können glatt werden und das Wetter ändert sich schnell. Prüfen Sie die Bedingungen jeden Morgen und fahren Sie gegebenenfalls langsamer.

4) Was ist der größte Fehler, den die Leute auf dieser Reise machen?

Zu viel an einem Tag unternehmen. Wählen Sie einige wenige wichtige Stationen, planen Sie Zeit für Verspätungen ein und jagen Sie nicht jedem „zusätzlichen“ Ort hinterher.