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Diese Seite wurde automatisch aus dem Englischen übersetzt.

Wie man eine sichere Winterreise mit dem Auto durch Island plant (ohne die besten Sehenswürdigkeiten zu verpassen)

Kann man mitten im Winter einen Roadtrip durch Island machen, ohne den Verstand zu verlieren? Die Antwort lautet: Ja, man kann die schönsten Seiten des Landes erleben, ohne verrückt zu werden – aber nur, wenn man seine übliche Reisementalität komplett überdenkt. Beim Autofahren im Winter kommt es hier vor allem darauf an, die Bedingungen richtig einzuschätzen und klug abzuwägen, wann man selbst ans Steuer geht und wann man sich einfach zurücklehnt und eine Tasse Kaffee genießt, während der Schnee waagerecht dahinwirbelt. Wir haben Winter-Roadtrips in Island erlebt, bei denen einfach alles perfekt geklappt hat und sich alles wunderbar gefügt hat. Und dann gab es wieder Momente, in denen es am klügsten war, einfach mit einer Tasse Kaffee dazusitzen und den Schnee durchs Fenster zu beobachten – und wissen Sie was? Beide Momente zählen. Wichtig ist, von Anfang an flexibel zu bleiben.

Warum das Autofahren im Winter in Island anders ist

Der Sommer verwöhnt die Menschen mit einem trügerischen Gefühl der Sicherheit, langen Tagen und vorhersehbaren Straßen. Der Winter hingegen ist eine ganz andere Sache.

Das Tageslicht schwindet schnell, aber die Straßen sind leerer und die Bedingungen darauf ändern sich schneller, als man denkt.

Schnee, Eis, Wind und plötzliche Straßensperrungen sind keine Ausnahmen von der Regel, sondern gehören zur Winterlandschaft, und das Merkwürdige daran ist, dass sich Winter-Autoreisen deshalb so intensiv und gleichzeitig so lohnend anfühlen können.

Gefrorene Wasserfälle wirken wie mit blauem Licht bespritzt, heiße Quellen dampfen heftiger, und die Landschaften – nun ja, sie wirken einfach definierter und klarer. Man muss nur bereit sein, dem Winter mit all seinen Eigenheiten zu begegnen.

Die Wahl des richtigen Winterfensters (Es ist wichtiger, als Sie denken)

Nicht alle Winterwochen sind gleich.

Der frühe Winter (November bis Anfang Dezember) bietet noch etwas Tageslicht und nicht so viele strenge Fröste wie später.

Der Hochwinter (Januar) ist die Zeit, in der es richtig dramatisch, aber auch extrem anstrengend wird, mit kurzen Tagen, kälteren Temperaturen und einem hohen Risiko für Stürme.

Der Spätwinter (Februar/März) ist oft die beste Reisezeit: Die Tage werden länger, der Schnee fällt in Strömen und die Straßen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit frei.

Wenn du die Nordlichter sehen willst, denk daran: Spät nachts oder müde Auto zu fahren, erhöht das Fehlerrisiko. Plane deine Tage so, dass du nicht unbedingt im Dunkeln fahren musst.

Ihr Auto ist Ihr Fundament, nicht eine Nebensache.

Im Winter ist das Auto weit mehr als nur ein Fahrzeug. Es ist Ihr Sicherheitsnetz.

Bei einem Geländewagen geht es nicht darum, robust zu wirken, sondern um Kontrolle. Spikereifen machen einen größeren Unterschied, als die meisten denken.

Etwas mehr Bodenfreiheit ist auch hilfreich, wenn der Schnee auf der Straße zu hoch liegt, und Kleinigkeiten können viel ausmachen: eine gute Enteisung, eine ordentliche Heizung und gute Sicht.

Aber eines ist klar: Selbst mit einem guten Auto muss man seinen Verstand einsetzen. Klug zu entscheiden, wann man fährt und wann man anhält oder ins Hotelzimmer zurückkehrt, ist genauso wichtig wie ein gutes Fahrzeug.

Anmerkung: Ortskenntnisse und ein bisschen Köpfchen sind am Ende genauso wertvoll wie PS-Zahlen.

Eine wintersichere Route erstellen (Vergessen Sie die Traumroute)

Winterrouten sollten sich auf dem Papier konservativ anfühlen. Das ist ein gutes Zeichen.

Kürzere Fahrtage sind von Vorteil. Rundstrecken sind besser als lange Einwegstrecken. Die Ringstraße ist abschnittsweise gut geeignet, aber die komplette Umrundung im tiefsten Winter erzeugt unnötigen Stress.

Eine Regel befolge ich fast schon religiös: ein großes Ziel pro Tag.

Wenn Sie mehr sehen, umso besser. Sollte das Wetter die Veranstaltung vorzeitig beenden, haben Sie nichts verloren.

Die Übernachtungsplätze sollten dicht beieinander liegen, mit der Möglichkeit, bei sich ändernden Bedingungen an Ort und Stelle zu bleiben. Es bringt nichts, an einem Plan festzuhalten, wenn dieser plötzlich keinen Sinn mehr ergibt.

Winterliche Reiseziele, die man unbedingt besuchen sollte (ohne sein Glück zu überstrapazieren)

Wasserfälle, die in der Kälte glänzen

Nicht jeder Wasserfall ist im Winter ein Wasserfall. Manche verwandeln sich in Eisbahnen. Andere werden sogar noch schöner.

Die sichersten Wetten sind diejenigen mit:

  • Kurze, gut gepflegte Wege
  • Parkplätze in der Nähe von Aussichtspunkten
  • Raum, den man aus der Ferne bewundern kann

Gefrorene Ränder, langsam fließendes Wasser, sanftes Licht, heiße Quellen als Winteranker

Heiße Quellen werden zum Herzstück einer Winterreise. Ein Besuch im Geothermalbad kann im richtigen Moment den ganzen Tag neu beleben.

Erreichbarkeit ist wichtiger als Neuheit. Wählen Sie Orte mit zuverlässiger Straßenanbindung und verlässlichen Parkmöglichkeiten. Dampfen Sie trotz Schnee. Die Wassertemperaturen bleiben konstant, während die Welt gefriert. Das ist eine der wenigen Wintergarantien, die Island bietet.

Malerische Haltepunkte mit minimalem Fußweg

Im Winter bieten sich Aussichtspunkte an, die man genießen kann, ohne lange, eisige Wanderungen in Kauf nehmen zu müssen. Küstenparkplätze, Bergpässe (sofern geöffnet) und Aussichtspunkte am Straßenrand bieten beeindruckende Erlebnisse bei geringem Risiko.

An manchen Tagen lohnt sich ein Strandbesuch nicht. Der Wind kann eine friedliche Pause in einen Kampf verwandeln. Zu wissen, wann man besser darauf verzichtet, gehört zu einer guten Planung.

Wetter- und Straßenverhältnisse wie ein Einheimischer lesen

Hier entscheidet sich, ob Winterreisen gelingen oder scheitern.

Wettervorhersagen sind wichtig, aber die Straßenverhältnisse sind noch wichtiger. Lernen Sie, beides gemeinsam zu lesen. Farbcodes. Windwarnungen. Sperrhinweise. Das sind keine Empfehlungen.

Wenn Einheimische längere Strecken nicht fahren, hat das seinen Grund. Keine Aussicht lohnt es, bei Schneesturm oder Glatteiswarnungen durchzufahren. Pläne ändern sich hier schnell, und das ist normal.

Eine veränderte Denkweise kann helfen: Betrachten Sie Ihre Reiseroute als Entwurf. Mit Bleistift, nicht mit Kugelschreiber.

Häufige Fehler im Winter, die Sie auf Ihrer Reise vermeiden sollten

  • Überschätzung des Tageslichts
  • Unterschätzung des Windes
  • Ich bin spät gefahren, „nur um es noch zu schaffen“.
  • Berühmte Haltestellen bei schlechten Bedingungen ansteuern
  • Keine Puffertage einplanen

Der Winter belohnt keine Sturheit. Er belohnt Geduld.

Warum autonomes Fahren auch im Winter sinnvoll ist

Geführte Touren vereinfachen die Planung, binden Sie aber auch an die Buchung eines anderen. Bei Wetteränderungen – und die werden eintreten – bietet Ihnen das Selbstfahren mehr Flexibilität. Sie können warten, die Route ändern oder frühzeitig buchen.

Die Wahl eines lokalen Verleihunternehmens ist hier wichtig. Nicht wegen vollmundiger Versprechungen, sondern für eine praktische Winterausrüstung.

Unternehmen wie MyCar kennen die isländischen Gegebenheiten, weil sie dort täglich tätig sind. Diese stille Expertise zahlt sich aus, wenn das Wetter unberechenbar wird und Flexibilität plötzlich entscheidend ist.

Schlussworte

Viele betrachten Reisen im Winter als eine Mutprobe. Das sehe ich nicht so.

Meine schönsten Winter-Roadtrips in Island waren nicht die, bei denen ich meine Grenzen austestete. Es ging vielmehr darum, kleine, kluge Entscheidungen zu treffen. Weniger zu fahren. Anzuhalten, wenn es sich richtig anfühlte. Mich dem Wetter anzupassen, anstatt dagegen anzukämpfen.

Manche Tage sieht man weniger als geplant. An anderen Tagen fühlt es sich an, als würde Island einem durch das Licht, die Stille, die Ruhe etwas Privates offenbaren.