Die besten Stopps auf der Golden Circle-Rundreise für Selbstfahrer und Geheimtipps, die Einheimische lieben
Den Golden Circle selbst zu erkunden ist eine kluge Idee. Sie bestimmen Ihr Tempo. Sie halten an, wenn die Ampel günstig steht. Sie umgehen den Trubel, wenn es Ihnen zu voll wird. Die meisten machen nur die gleichen drei Stopps und hetzen zurück nach Reykjavík. Das funktioniert zwar, ist aber nicht der schönste Tagesausflug. Mit dem Auto können Sie auch kleinere, authentischere und weniger überlaufene Orte entdecken.

Ein einfacher Weg, der Sie gesund hält
Fahren Sie von Reykjavík aus im Uhrzeigersinn. Starten Sie früh, auch im Sommer. So genießen Sie sanfteres Licht und finden leichter einen Parkplatz. Eine gute Route ist hilfreich, aber auch ein gutes Auto ist wichtig. MyCar macht es Ihnen einfach: Sie erhalten saubere, neuere Fahrzeuge und unkomplizierte Abholoptionen, sodass Sie sich ganz auf die Straße und die Aussicht konzentrieren können.
Station 1: Þingvellir ist der beste erste Eindruck in Island
Þingvellir wirkt schon beim Aussteigen aus dem Auto riesig. Die Landschaft ist von langen Felsspalten und Felswänden durchzogen. Man kann sie fast mühelos auf breiten Wegen durchwandern.
Beginnen Sie Ihre Tour an der Almannagjá-Schlucht. Wandern Sie anschließend zum Öxarárfoss und machen Sie einen kurzen Abstecher zu diesem Wasserfall. Nehmen Sie sich auch am See Zeit zum Verweilen. Das stille Wasser und der weite Himmel wirken schnell beruhigend.
Geheimtipp: Þórufoss ist schnell, leise und schlägt hart zu.
Þórufoss liegt ganz in der Nähe von Þingvellir, wird aber von vielen Besuchern ausgelassen. Gerade deshalb ist es so reizvoll. Man erlebt einen imposanten Wasserfall, dunkle Klippen und saubere Luft fernab vom Lärm der Touristenbusse.
Der Fußweg vom Parkplatz ist kurz. Bei Wind sollten Sie eine Regenjacke tragen. Spritzwasser kann Sie erreichen.
Zweiter Halt: Laugarvatn – Ihre warme Auszeit und Entspannung.
Laugarvatn ist ein kleines Städtchen am See, direkt an der Route. Es ist der perfekte Ort, um vor den touristischen Hotspots etwas zur Ruhe zu kommen. Wer sich nach Entspannung sehnt, wird hier fündig.
Laugarvatn Fontana ist ein Geothermalbad. Die Brotbacktour ist das absolute Highlight. Dort wird Roggenbrot mit geothermischer Hitze gebacken, indem es in heißem Sand vergraben wird, und anschließend warm mit Butter serviert.
Lokale Spezialität: Efstidalur für Eiscreme und Bauerngerichte
Efstidalur ist ein familiengeführter Milchviehbetrieb mit Café und hausgemachtem Eis. Es ist einfach, gemütlich und unkompliziert. Man kann mit Blick auf die Felder sitzen und die Seele baumeln lassen.
Wenn du Hunger hast, hol dir eine Kleinigkeit zu essen. Wenn du einfach nur einen Energieschub brauchst, hol dir einen Kaffee und ein Eis. Dieser Zwischenstopp macht die ganze Fahrt gleich viel menschlicher.
Geheimtipp: Brúarfoss – der blaue Wasserfall, der unwirklich aussieht.
Der Brúarfoss ist klein, aber er stiehlt allen die Show. Sein Wasser ist leuchtend blau und klar, als würde es von selbst leuchten. Es stammt aus der Gletscherschmelze, die ihm diese intensive Farbe verleiht.
Man erreicht es über einen kurzen Pfad von einem nahegelegenen Parkplatz aus. Vorsicht, die Steine können rutschig sein. Bleiben Sie etwas länger als geplant, denn Sie werden den Anblick genießen wollen.
Station 3: Geysir – laut, heiß und auf eine gute Art und Weise skurril.
Die Geysirregion fühlt sich lebendig an. Dampf steigt aus dem Boden auf. Becken sprudeln und zischen. Dann bricht Strokkur aus und schleudert Wasser wie eine Explosion in die Luft.
Bleibt hinter den Absperrseilen und lasst den anderen Platz. Ihr müsst euch nicht beeilen. Es kommt häufig zu Ausbrüchen, also werdet ihr eure Chance bekommen.
Station 4: Gullfoss – pure Kraft und ein echtes Highlight
Der Gullfoss ist kein sanfter Wasserfall. Er stürzt in mehreren Stufen herab und lässt die Luft mit seinem Getöse erzittern. Der Nebel ist dicht, sodass man selbst an einem windstillen Tag nass werden kann.
Wenn die Wege geöffnet sind, gehen Sie zu beiden Aussichtspunkten. Der obere Blick zeigt die gesamte Form. Der untere Blick lässt Sie die Kraft in Ihrer Brust spüren.
Mittagspause: Friðheimar ist die Essenspause, über die Sie später sprechen werden.
Friðheimar ist ein Tomatenhof mit einem Restaurant im Gewächshaus. Man isst inmitten grüner Pflanzen in warmem Raum, selbst wenn es draußen kalt ist. Der ganze Ort strahlt eine helle und fröhliche Atmosphäre aus.
Die Tomatensuppe ist aus gutem Grund berühmt. Sie ist reichhaltig, wärmend und sättigend und wird mit frischem Brot serviert. Reservieren Sie am besten im Voraus, da sie schnell ausverkauft sein kann.
Tauchen Sie ein wie ein Einheimischer: Secret Lagoon in Flúðir
Wer ein unkompliziertes und authentisches Badeerlebnis sucht, sollte die Secret Lagoon besuchen. Sie ist Islands ältestes Schwimmbad und wurde 1891 in einem Geothermalgebiet nahe Flúðir erbaut.
Dies ist kein Luxus-Spa. Genau das ist der Punkt. Das Wasser bleibt warm, und kleine heiße Quellen sprudeln in der Nähe. Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie die Anstrengung hinter sich.
Geheimtipp: Skálholt – ruhig, beschaulich und reich an Geschichte
Skálholt ist ein friedlicher Kirchplatz unweit der Route. Er lässt sich leicht anhalten, wirkt aber wie eine kurze Auszeit. Die Gegend ist offen, grün und still.
Treten Sie ein, wenn es geöffnet ist. Gehen Sie dann wieder hinaus und schauen Sie sich um. Dies ist ein Ort für ruhige Atemzüge und einen entspannten Geist.
Starker Abschluss: Der Kerið-Krater sorgt mühelos für Farbtupfer
Kerið ist ein Krater mit roten Hängen und einem blaugrünen See am Grund. Der Rundweg am Kraterrand ist kurz und gut begehbar, sodass er sich auch dann noch lohnt, wenn man am Ende des Tages müde ist.
Bei vereistem Untergrund langsam und in kleinen Schritten vorgehen. Der Blick vom Rand des Berges bietet die beste Perspektive. Ist der Weg sicher, ist der Abstieg ein zusätzliches Vergnügen.
Tipps für Selbstfahrer, die Ihren Tag reibungslos gestalten
Starten Sie früh und fahren Sie gleichmäßig. Machen Sie Fotos nur an sicheren Parkbuchten. Halten Sie niemals auf der Straße an, auch wenn die Aussicht perfekt erscheint.
Achten Sie auf Schotter, plötzlichen Wind und Schafe in Straßennähe. Fahren Sie an unübersichtlichen Steigungen und auf schmalen Brücken langsam. Bei schlechtem Wetter sollten Sie Ihre Stopps abbrechen und umkehren.
Gestalte es zu deinem Tag, nicht zu einer Checkliste
Die bekannten Sehenswürdigkeiten sind nicht umsonst berühmt. Doch die versteckten Juwelen machen den Tag erst zu einem ganz besonderen Erlebnis. Nehmen Sie die Abstecher ab, genießen Sie die kulinarischen Köstlichkeiten und entspannen Sie sich im warmen Wasser.
Sie werden den Tag müde, aber glücklich und froh beenden, dass Sie die Strecke selbst gefahren sind.
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Häufig gestellte Fragen
1) Wie lange dauert eine Selbstfahrerreise auf dem Golden Circle?
Die meisten Leute brauchen 6–10 Stunden, je nachdem, wie viele Pausen man einlegt, wie das Wetter ist und wie lange man unterwegs badet oder isst.
2) Benötige ich einen Geländewagen (4x4) für den Golden Circle?
Nicht immer. Im Sommer reicht in der Regel ein normales Auto aus. Im Winter ist ein Geländewagen sicherer, insbesondere bei Glatteis.
3) Wann ist der beste Zeitpunkt, um die Fahrt entlang des Golden Circle zu beginnen?
Starten Sie früh am Morgen. Dann haben Sie weniger Verkehr, finden leichter einen Parkplatz und können entspannter anhalten, bevor der große Andrang beginnt.
4) Was soll ich für die Fahrt einpacken?
Bringen Sie eine warme Jacke, eine Regenjacke, Snacks, Wasser und ein Ladegerät mit. Das Wetter kann sich schnell ändern, sogar innerhalb einer Stunde.